Kostentragung

Die Finanzierung des Rettungsdienstes in Bayern richtet sich nach den Artikeln 32 - 36 BayRDG.

Grundlage bildet der Art. 32 BayRDG.
Danach werden für rettungsdienstliche Leistungen einschließlich der Mitwirkung von Ärzten Benutzungsentgelte erhoben.


Die Durchführenden des Rettungsdienstes vereinbaren mit den Sozialversicherungsträgern (= Kostenträgern) die zu bezahlenden Benutzungsentgelte (Art. 34 BayRDG).


Das Land Bayern erstattet gem. Art. 33 BayRDG den Durchführenden der Berg- und Höhlenrettung sowie der Wasserrettung die notwendigen Kosten der Anschaffung von Investitionsgütern, wie

  • Einsatzfahrzeuge und deren Ausstattung
  • Rettungsboote und deren Ausstattung
  • Kommunikations- und informationstechnischer Ausstattung
  • Sondergeräten
  • Fernmeldegeräten
  • spezieller Einsatzleitsoftware und Geodaten

Die gesamten Kosten für die Luftrettung werden vom Betreiber der Rettungshubschrauberstation Christoph 15, der ADAC Luftrettung GmbH, getragen und mit den Sozialversicherungsträgern (= Kostenträgern) abgerechnet.
Ein mögliches Defizit wird vom ADAC getragen.